Bei bestem Sommerwetter, ohne Gewittergefahr, haben wir 4 wundervolle Tage rund um die Rotondohütte verbracht. Nach einem frühen Start in Zürich für uns vier Berggängerinnen treffen wir Aspirant Marco Tresch in Realp und Bergführerin Barbara Lechner auf der Furkapasshöhe. Dort teilen wir die Gruppe: Barbara nimmt zwei von uns mit aufs Grosse Muttenhorn, eine anstrengende und geröllige Kraxelei mit sehr schöner Aussicht. Abstieg erfolgt zurück zum Furkapass, und mit dem Auto gehts ins Witenwasserental und von dort zur Rotondohütte. Dort treffen die Drei müde, aber zufrieden auf die andere Hälfte der Gruppe, die via Wanderweg vom Furkapass zur Rotondohütte gewandert ist, und nach Kaffee und Kuchen im Klettergarten verschiedene Knoten wiederholt und geübt hat.
Am zweiten Tag geht’s für die ganze Gruppe, in zwei Seilschaften, zur Überschreitung von Chli und Gross Leckihorn, ein einziger Genuss bei besten Verhältnissen. Dies gilt auch für den dritten Tag, wo dieselben Seilschaften den Witenwasserenstock besteigen. Das Erreichen des ausgesetzten Gipfels ist für alle ein schönes Erfolgserlebnis.
Vor dem Abstieg Richtung Witenwasserental am letzten Tag, üben wir selber führen am einfachen Rottälligrat, Das macht allen grossen Spass und scheint die anwesenden Steinböcke wenig zu beeindrucken.
Dank an alle, die dabei waren! Wir waren eine tolle Gruppe, wo tiefe Gespräche genauso wie Scherze ihren Platz hatten und erlebten eine wunderschöne Landschaft, beste Bewirtung in der Hütte und schöne Grate. – Die Hochtourentage haben wir in vollen Zügen genossen.
(Claudia Mohr)

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