Hochtour zwischen Nufenen und Furkapass rund um Piansecco- und Rotondohütte.
Voraussichtliches Programm
- 1. Tag (je nach Gruppe und Witterung) von Nufenenpass Gesamtüberschreitung Poncione di Maniò (alle vier Gipfel ZS+ 4a) oder Überschreitung der zwei östlichen Gipfel ZS - Übernachten Capanna Piansecco
- 2. Tag Über Witenwasserenpass (mit oder ohne Pizz Rotondo) in die Rotondohütte
- 3. Tag Überschreitung des Chli und Gross Läckihorns zurück zur Rotondohütte
- 4. Tag über Stotzig Muttenhorn zum Furkapass (ev. Ausweichprogramm - Einfache Gratkletterei nahe der Hütte über den Rottälligrat (2821 m, II-III) und Abstieg nach Realp.
Eine Variante für den Einstieg am 1. Tag wäre eine Gratkraxelei am Pizzo Nero (ZS 4a, Ausstieg immer wieder möglich) und dann Traverse in die Capanna Piansecco
Für diese Tour können wir max. 4 Teilnehmende sein mit unserer Bergführerin und einer/einem Aspirant*in
Falls sich noch eine seilführende Person meldet, könnten zwei Personen mehr mitkommen.
4 Hochtouren um die Rotondohütte 5.-8.7.2026
Bei bestem Sommerwetter, ohne Gewittergefahr, haben wir 4 wundervolle Tage rund um die Rotondohütte verbracht. Nach einem frühen Start in Zürich für uns vier Berggängerinnen treffen wir Aspirant Marco Tresch in Realp und Bergführerin Barbara Lechner auf der Furkapasshöhe. Dort teilen wir die Gruppe: Barbara nimmt zwei von uns mit aufs Grosse Muttenhorn, eine anstrengende und geröllige Kraxelei mit sehr schöner Aussicht. Abstieg erfolgt zurück zum Furkapass, und mit dem Auto gehts ins Witenwasserental und von dort zur Rotondohütte. Dort treffen die Drei müde, aber zufrieden auf die andere Hälfte der Gruppe, die via Wanderweg vom Furkapass zur Rotondohütte gewandert ist, und nach Kaffee und Kuchen im Klettergarten verschiedene Knoten wiederholt und geübt hat.
Am zweiten Tag geht’s für die ganze Gruppe, in zwei Seilschaften, zur Überschreitung von Chli und Gross Leckihorn, ein einziger Genuss bei besten Verhältnissen. Dies gilt auch für den dritten Tag, wo dieselben Seilschaften den Witenwasserenstock besteigen. Das Erreichen des ausgesetzten Gipfels ist für alle ein schönes Erfolgserlebnis.
Vor dem Abstieg Richtung Witenwasserental am letzten Tag, üben wir selber führen am einfachen Rottälligrat, Das macht allen grossen Spass und scheint die anwesenden Steinböcke wenig zu beeindrucken.
Dank an alle, die dabei waren! Wir waren eine tolle Gruppe, wo tiefe Gespräche genauso wie Scherze ihren Platz hatten und erlebten eine wunderschöne Landschaft, beste Bewirtung in der Hütte und schöne Grate. – Die Hochtourentage haben wir in vollen Zügen genossen.
(Claudia Mohr)
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