Mit Regen in Zürich machten wir uns auf den Weg ins Val d’Ossola für unsere Kletterwoche. Auch auf der Alpensüdseite war das Wetter nicht besser, so ging es zunächst in unser B&B in Mansera. Dort trafen wir auf Anna und Fabian, die uns durch die Woche begleiten werden. Im trockenen tauschten wir uns über unseren aktuellen Klettergemütszustand aus und darüber, was unsere Ziele sind. Als der Regen nach lies diente ein Geländer an der Strasse als provisorischer Standplatz und so repetierten wir das Fädeln.
Das Wetter wurde besser und endlich ging es in den Klettergarten, wo wir am ersten Tag an Platten unsere Fusstechnik verfeinerten, barfuss kletterten und uns in Balance übten. In den nächsten Tagen übten wir in verschiedenen Klettergärten Stürze und Stürze halten, gingen in Routen deren Schwierigkeit wir nicht kannten und trauten uns, motiviert durch Anna und Fabian, in schwere Routen. Immer mit dabei: Anna’s Bialetti, für feinen Kaffi am Fels. Kam der Regen mal am Mittag, so nutzen wir dies wahlweise für einen Apero, ein Gelati oder einen Besuch im Gartencenter. Und Abends genossen wir die italienische Küche in vollen Zügen.
Wir hofften auf stabileres Wetter, damit wir auch noch in den Genuss einer Mehrseillänge kommen. Die Prognose für Samstag, unser vorletzter Tag, war gut. So repetierte ein Teil der Gruppe am Vortag Standplatzbau und sichern in Mehrseillängen mit Anna und der andere Teil traute sich, mit Fabian’s Motivation, in schwere Routen. Hier tanzten die einen die Route mühelos, mit einer Piazze entlang einer Rippe, hoch und andere machten sich an einer +-Stelle fast die Finger blutig. Als der Regen einsetzte, suchten wir Schutz unter einer Brücke, an der wir den Selbstaufstieg am Seil übten.
Zum Abschluss konnten wir bei gutem Wetter eine schöne Mehrseillänge klettern und fanden vor der Heimfahrt einen passenden Klettergarten, in dem wir das Klettern nochmal in vollen Zügen geniessen konnten.

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