Wir haben die Tourenwoche wie geplant durchgeführt. Am Montagmorgen sind wir direkt vom Hotel aus aufgebrochen Richtung Büelehora. Angesichts der Lawinensituation (gross) machten wir uns aber bereits beim Sattel davor an die Abfahrt. Am Dienstagmorgen regnete es in Davos - und laut Wetterbericht bis auf über 2000 Meter. Wir beschlossen also, spät und hoch zu starten: Am Mittag fuhren wir zur Talstation der Pischabahn und starteten auf 1800 Meter im Regen - der dann erst auf etwa 2200 Metern endlich in Schnee überging. Nach einem Kaffee im 70erJahre-Restaurant der Bergstation fuhren wir im Schneegestöber zur Talstation ab. Die letzten drei Tage waren wettermässig Hammer, aber es war viel zu warm, und dem Schnee war der Regen bis in hohe Lagen anzumerken, auch die Lawinensituation entspannte sich nur langsam. Am Mittwoch gingen wir im Sertigtal aufs Witihüreli, an den letzten zwei Tagen dann früh im Licht der Stirnlampe los. Am Donnerstag von Frauenkirch aufs Chörbschhorä mit anschliessendem Kaffeetrinken im T-Shirt auf der Sonnenterrasse der Stafelalp, am Freitag von Tschuggen aufs Jörihorn, wo wir bei der Abfahrt auf der geschlossenen Passstrasse aufpassen mussten, nicht mit der Autokolonne des Audi-Erlebnisses zu kollidieren.


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