Die Sense ist einer der letzten ungestauten Flüsse der Alpen, gerade im Oberlauf ist sie weitgehend natürlich geblieben nur der Unterlauf ab Thörishaus bis Laupen, wo sie in die Saane fliesst, ist kanalisiert. Der "Sensegraben" ist ein Sandstein Graben, der sich von Plaffeien bis zur Schwarzwassermündung erstreckt und die Kantonsgrenze Bern - Fribourg markiert. Die Sense mäandriert darin frei und sucht sich immer neue Wege durch Kies- und Sandbänke.
Der Graben ist ein wichtiges Vogelbrutgebiet, weshalb man auf eine Begehung im Frühsommer möglichst verzichten sollte.
Wir steigen oben in den Graben ein und folgen dem Flusslauf, dabei müssen wir immer den Fluss queren, unterwegs gibt es unzählige schöne Badeplätze zu entdecken.
Wie weit wir gehen, hängt davon ab, wie schnell wir vorankommen, wie oft wir anhalten und baden. Erster möglicher Ausstiegspunkt ist die Sodbachbrücke, ab da ist der Graben breiter und sehr belebt. Man kann die Wanderung fortsetzen Richtung Schwarzwasser, Thörishaus oder stattdessen zum Abschluss die Grasburg besichtigen.
Die Wanderung ist nicht schwer, aber ungewohnt, wenn man noch nie durch Fliessgewässer gefurtet ist.
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