Tourengruppe
Sektion
Tourenstatus
Durchgeführt
Datum
24.6.2017 [Sa.]
Anmeldung ab
keine Einschränkung
Anmeldeschluss
17.06.2017
TourenleiterIn
Milena Bastian
Tourencode
W/B
Beschreibung

Von Wildhaus (1090m) geht es durch das Flührentobel und den Wildhauser Schafboden (1678m) zum Wildhauser Schafberg (2373m). Wer die letzten Meter bis zum Vorgipfel und Gipfel nicht machen möchte, kann sich im Gras ein Pätzchen suchen und auf die anderen Wandernden warten. Abstieg über Schäferhütte bis Gamplüt (1354m) und von dort mit der Gondelbahn hinab nach Wildhaus - oder zu Fuss...
Anschliessend treffen sich alle Gruppen ab 16.00 Uhr zum Apéro im Hotel Sonne.

Auskunft
23.6.2017, 18 Uhr
Fahrplan
Zürich HB ab 06.40 Uhr, Wildhaus an 08.29Uhr
Billet lösen
Hin: ZH - Buchs SG - Wildhaus, Zurück: evtl via Wattwil etc
Treffpunkt
Zürich HB am Gleiskopf
Zeitpunkt
06:30
Verkehrsmittel
ÖV
Rückreise (geplant)
Wildhaus ab ca. 18.00 / 18.30 Uhr
Ausrüstung
für Bergwanderung: Wanderschuhe, Stöcke, dem Wetter angepasste Kleidung - Achtung: es kann kühl aber auch sehr sonnig werden. Ausreichend Getränke, Picknick
Karten
Säntis
Zeitrahmen
netto 6 Std
Höhendifferenz
1450 m
Verpflegung
aus dem Rucksack - Apéro am Ende
Sonstige Kosten
Gamplüt-Bergbahn max Fr. 10.-

Bergtour Wildhauser Schafberg am Sektionstag

Autor
Milena Bastian
Erstellt am
26.06.2017 10:56
Letzte Änderung
26.06.2017 10:56
Tourenbericht
Nach einer sehr heissen, sonnigen Woche erwartete uns eine Tour, deren grösster Teil auf nicht schattierten Wegen und nur im unteren Teil vor der Sonne geschützt verlaufen würde. Das Wetter war aber für eine Überraschung gut und belegte den Himmel über Wildhaus mit Wolken am Samstagmorgen bei etwas abgekühlten Temperaturen. Freundlicherweise blieb es trocken. Zu sechs starteten wir nach Kaffee und Gipfeli durch das Flührentobel mit viel Grün. Von nun an ging es stetig bergauf und schon bald wurden die Oberteile feucht. Ab der Eggsteihalde war der Weg baumlos aber nicht weniger interessant. So wurden wir ein Stück unseres Weges in Richtung Wildhauser Schafboden von einer Ziegenherde begleitet, die es schaffte, unsere kleine Gruppe zeitweilig zu trennen. Vier Murmeltiere beobachteten aus sicherer Entfernung in Hab-Acht-Stellung die Karawane, die da den Weg bevölkerte. Kontinuierlich aufwärts gehend waren wir nicht unglücklich über den immer noch wolkenverhangenen Himmel und den herrlich erfrischenden Wind. Rechts und links des Wegs sahen wir vielfältige Blumen, unter anderem Feuerlilien und „uomini nudi“ – nackte Männer ;) Bis wir den Oberen Wildhauser Schafboden erreicht hatten, galt es im Aufstieg noch drei Schneefelder zu queren, was uns mit konzentriertem Gehen ohne Probleme gelang. Wir lagen wirklich gut in der Zeit und setzten kurz vor Mittag zum letzten steilen Stück Weg auf den Vorgipfel an. Uns entgegenkommende Wanderer irritierten wir mit der Frage, ob denn die Beiz oben schon geöffnet habe und versicherten, dass es letztes Jahr noch eine gehabt hätte … Die Sonne brachten wir mit solche Scherzen nicht zum Rausschauen. Ganz kurz nur riss mal eine Wolke auf, dann konnten wir ein bisschen was von dem phänomenalen Panorama erahnen. So war es doch eher ein mystisches Herr der Ringe: Hobbits am Berg Gefühl. Von der Sonne langsam weicht gedünstet zu werden hat aber niemand von uns wirklich vermisst. Auf dem Vorgipfel machten wir erst mal Mittagspause, um dann im Verband den Wildhauser Schafberg zu stürmen. Nur die Aussicht, die blieb uns verwehrt. Und dann ging es schon runter in Richtung Schäferhütte/Gamplüt: ein steiler Abstieg auf nicht immer ganz lauffreundlichen Wegen, der die Beine nach dem langen Aufstieg in andere Weise forderte. Ein Schneefeld hielt der Abstieg für uns bereit und mit den Blumen war es auch nicht so weit her. Je weiter wir hinter kamen, desto wärmer wurde es. Eine längere Pause legten wir ein, um die Beine ein wenig zu entspannen und beobachteten Kletterer beim Suchen und Finden der Abseilstelle. Dann setzten wir zum Endspurt an. Auf dem Weg zur Bergbahn Gamplüt begegneten wir noch der Gruppe, die mit dem Bike unterwegs war – Timing eben. Genauso wie die kurze Wartezeit bis zur Abfahrt der Gondel, sonst wären nämlich nur die zwei aus unserer Gruppe zeitig beim Apéro erschienen, die nach Wildhaus runtergelaufen sind.

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