Tourengruppe
Sektion
Tourenstatus
Durchgeführt
Datum
3.4.2016 [So.]
Anmeldung ab
keine Einschränkung
Anmeldeschluss
02.04.2016
TourenleiterIn
Markus Pappe
Tourencode
W/B/T2
Beschreibung

Einfache Wanderung durch schöne Kastanienwälder und unverfälschte Ortschaften.

Museum zuerst.
Giornico (391m) über Altirolo (486m) und Caradenca zur Kirche San Pellegrino und weiter nach Chironico, Nico und Lavorgo (615m).

Vgl. Wandermagazin 9/2015 und DU 856 (Mai 2015) Hans Josephson

Auskunft
1.4.2016 am Abend
Fahrplan
Zürich HB ab 07.09 Uhr, Giornico an 09.35 Uhr
Billet lösen
Zürich - Giornico und Lavorgo - Zürich
Treffpunkt
Zürich HB am Gleiskopf, voraussichtlich Gleis 6
Zeitpunkt
06:50
Verkehrsmittel
ÖV
Reisekosten
Fr. 52.- HT
Rückreise (geplant)
Lavorgo ab 16.23 Uhr (17.23), Zürich an 18.51 Uhr (19.51)
Ausrüstung
Bergwanderung
Zeitrahmen
3 Stunden ohne Naturbeobachtung, ohne Museum
Höhendifferenz
Aufstieg 400 m, Abstieg 200 m
Verpflegung
Rucksack

Leventina, Kastanienwälder, Josephson-Museum

Autor
Markus Pappe
Erstellt am
04.04.2016 16:38
Letzte Änderung
06.04.2016 20:30
Tourenbericht
Der lang- und mittelfristige Wetterbericht regte zum Verschieben der Tour an, vom Süden in den Norden. Doch dann sollte der Regen erst am Nachmittag oder Abend kommen, das war ein tragbares Risiko. Und dann hatten wir sogar etwas Sonne. Die ersten paar Tröpfchen fielen erst auf die Scheiben des Buses zurück nach Faido. Für das Josephson Museum muss man den Schlüssel in der Osteria Bar in Giornico abholen. Da gehört es sich, dort einen Café zu trinken, fand die Gruppe. Der Besuch des Museums fand Anklang. Vermisst wurden aber Erläuterungen zu den einzelnen archaisch-groben Skulpturen und Reliefs. So etwas ist aber nicht zu finden. Während der Tourenleiter den Schlüssel zurückbrachte, besuchte die Gruppe die Kirche San Nicolao. In der benachbarten Kirche ging gerade der Gottesdienst zu Ende, da wollte man nicht als Tourist stören. Dann, wieder alle zusammen, wollten wir die Kirche Santa Maria del Castello besuchen, die war aber geschlossen (vor drei Wochen war sie offen). Anschliessend ging es nun auf die Wanderung durch die Kastanienwälder: Ein Weg durch Wälder mit Bäume ohne Blätter, aber mit alten Kastanienstacheln auf dem Weg. Die Buchen hatten erste kleine grüne Blätter. Die Kirche San Pelegrino, am Weg, war auch geschlossen. Das Gebäude bot aber etwas Schutz vor dem Dauerrauschen der Autobahn. Mit Stau wäre es wohl ruhiger gewesen. Am Weg gibt es zahlreiche Bildstöck. Ob es sich um einen Kreuzweg handelt? Ein Abschnitt des Weges ist auch Teil des Bahnlehrpfades der Gotthardstrecke, es gibt verschiede Hinweistafeln und ungefähr auf dem höchsten Punkt unserer Strecke einen schönen Aussichtspunt mit Blick auf die Eisenbahnstrecke zwischen des beiden Kehrtunnel von Biaschina, und auf die Autobahn. Da machte es Spass, den verschwindenden und wieder auftauchenden Zügen zuzuschauen. Am Weg hat es auch mehrere schöne alte Tessinerdörfer. Die Wanderung fand Anklang. Da es noch kaum Blätter an den Bäumen hatte, war die Aussicht auf die linke Talseite der Leventina nicht versperrt. Die Blätter hätten aber den Strassenlärm gedämpft. Markus Pappe

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